Ich unterstütze Sie im Übergeben und im Übernehmen des Lebenswerkes. Ganz gleich, ob Sie vor einem familieninternen Generationenwechsel stehen oder im Zuge eines Geschäftsführungswechsels eine stimmige Nachfolgeplanung - samt Umsetzung - in Angriff nehmen möchten.
Eine Nachfolgeregelung ist ein hochkomplexer Prozess. Die Herausforderungen sind betrieblicher, juristischer sowie finanzieller, persönlicher und emotionaler Natur. Der persönliche Ablösungs- bzw. Übernahmeprozess braucht ebenso seine Zeit wie die firmentechnischen Belange.
Familienbetriebe stehen oft für ein Lebenswerk, mit dem sich alle Familienmitglieder identifizieren – die einen mehr und die anderen weniger. Es gilt zu klären, ob ein Familienmitglied die Nachfolge antreten kann und will oder ob ein Verkauf an Dritte ins Auge gefasst wird.
Unentschiedenheit oder Zwiespältigkeit sind normal und kommen in den besten Familien vor. Gleichzeitig verschieben viele Unternehmer:innen den Entscheid darüber, wie ihr Lebenswerk weitergeführt werden soll. Einerseits weil Entscheidungen über die Nachfolge nur halbherzig getroffen werden. Anderseits weil unausgesprochene Erwartungen oder Kränkungen die sorgfältig erarbeiteten Nachfolgelösungen durch Treuhänder und Steuerexpertinnen hintertreiben.
geben können - nehmen können - danken können
Ursula Pia Jauch
Wird die Entscheidung über die Nachfolge jedoch länger nicht getroffen kann dieser – oft als kräftezehrend erlebte – Schwebezustand die Handlungsfähigkeit des Unternehmens und der Mitarbeitenden sowie der Familienmitglieder lähmen.
Manchmal spielt der fehlende Mut der Junior:innen ganz zu übernehmen mit der noch fehlenden Bereitschaft der Senior:innen voll abzugeben unbewusst zusammen.
Beide Seiten müssen sich darum auch mit ihren Ängsten, Unsicherheiten und Erwartungen auseinandersetzen:
Planung ist das A und O für eine gelingende Unternehmensübergabe, da die Vorbereitung des Unternehmens und der Unternehmerfamilie mehrere Jahre braucht:
Hinterfragen Sie kritisch das bestehende Führungsmodell, familiäre Muster und Rollenbilder. Entwickeln Sie zuerst ein von Personen und Positionen unabhängig funktionierendes, dem Unternehmen dienendes, Führungsmodell und erst dann fördern Sie geeignete Nachfolger:innen.
Die zeitliche und inhaltliche Übergabe muss sorgfältig aufgegleist werden. Ein detaillierter Plan ist für beide Seiten hilfreich und bietet für die Mitarbeitenden Orientierung. Er gibt einerseits Sicherheit, verschafft andererseits einen klaren Überblick und setzt zugleich einen Zeitrahmen für die emotionale Auseinandersetzung mit dem Prozess.
Mit einem neuen Chef, einer neuen Chefin sind Veränderungen im Betrieb unabdingbar. Das wirkt sich auch auf die Mitarbeitenden, Vertragspartnerinnen und Kunden aus. Nur wenn sich die abtretende Seniorchefin bzw. der abtretende Seniorchef hinter die Nachfolge stellt, kann der Übergabeprozess gelingen. Trotzdem klappt dieser nicht immer in der ersten Runde, etwa wenn Aufgaben- und Kompetenzenverteilungen unklar geblieben sind.
Wagen Sie es, offene Fragen anzusprechen und zu klären – dem Betrieb und der Familie zuliebe.