Die Eigentumsnachfolge – insbesondere die Verteilung der Aktien oder Anteile – birgt in vielen Familienunternehmen Konfliktpotenzial. Fragen der Beteiligung am Eigentum betreffen nicht nur wirtschaftliche Aspekte, sondern auch Erwartungen und unterschiedliche Gerechtigkeitsempfinden innerhalb der Generationen, zwischen den Familienmitgliedern und allfällig familienfremder Nachfolger:innen.
Gemäss der "PwC Schweiz Nachfolgestudie (2025)" startet rund jedes zweite Schweizer Familienunternehmen ohne klaren Plan in den Generationenwechsel. Vermögens-, Kapital-, Eigentums- und Beteiligungsfragen werden oft intransparent und nur mit ausgewählten Personen besprochen – obwohl sie erhebliches Konfliktpotenzial bergen.
Eine proaktive und offene Klärung über möglichen Beteiligungsmodelle mit allen Beteiligten ist entscheidend für eine tragfähige Nachfolge.
Gemeinsam werden mögliche Formen der Beteiligung betrachtet und deren Auswirkungen auf Eigentum, Führung und Familienbeziehungen diskutiert. Ziel ist eine Lösung, die sowohl unternehmerisch tragfähig ist als auch von der Familie mitgetragen wird.