Das Dreikreisemodell gehört zu den wichtigsten Konzepten in der Theorie über Familienunternehmen. Es zeigt, wie die drei zentralen Systemlogiken – Familie, Unternehmen und Eigentum – miteinander verbunden sind. Weil in diesen Systemen unterschiedliche Regeln gelten, entstehen immer wieder Irritationen und Spannungen in Unternehmerfamilien.
Die drei Systeme sind gekoppelt. Dadurch entfalten Konflikte rasch eine besondere Dynamik mit emotionalen und ökonomischen Folgen, die sich vor allem in Phasen der Veränderung zuspitzen.
Gerne unterstütze ich Sie bei der Klärung komplexer Situationen und Konstellationen im Familienunternehmen und in der Unternehmensfamilie.
Gleichzeitig entstehen durch die unterschiedlichen Realitätsanforderungen der Systeme paradoxe Entscheidsituationen: Entscheidungen erscheinen für ein System richtig und fürs andere nicht.
Zudem können die einzelnen Familienmitglieder im Unternehmen und in der Familie die verschiedensten Rollen einnehmen: Zu Hause umsorgende Mutter, im Unternehmen Chefin über 90 Angestellte und in der Generalversammlung Mehrheitsaktionärin.
Dieses Spannungsfeld zwischen Liebe, Leistung und Geld muss geregelt werden, damit allen Beteiligten zu jeder Zeit klar ist, in welcher Rolle sie und ihr Gegenüber sich gerade befinden.